Galileo Computing < openbook > Galileo Computing - Professionelle Bücher. Auch für Einsteiger.

...powered by www.netzwerkartist.de...

 <<   zurück
Visual Basic 2005 von Andreas Kühnel
Das umfassende Handbuch
Buch: Visual Basic 2005

Visual Basic 2005
1.233 S., mit 2 CDs, 59,90 Euro
Galileo Computing
ISBN 3-89842-585-1
gp Kapitel 3 Grundlagen der Sprachsyntax
  gp 3.1 Konsolenanwendungen
    gp 3.1.1 Der Projekttyp Konsolenanwendung
    gp 3.1.2 Die Vorlage »Konsolenanwendung«
  gp 3.2 Variablen und Datentypen
    gp 3.2.1 Explizite und implizite Variablendeklaration
    gp 3.2.2 Die Variablendeklaration
    gp 3.2.3 Die einfachen Datentypen
    gp 3.2.4 Sichtbarkeit und Lebensdauer
    gp 3.2.5 Initialisierung von Variablen
    gp 3.2.6 Datentypkonvertierung
    gp 3.2.7 Ein- und Ausgabemethoden der Klasse »Console«
    gp 3.2.8 Zusammenfassung
  gp 3.3 Datenfelder (Arrays)
    gp 3.3.1 Eindimensionale Arrays
    gp 3.3.2 Mehrdimensionale Arrays
    gp 3.3.3 Ändern der Array-Kapazität
    gp 3.3.4 Initialisierung der Array-Elemente
    gp 3.3.5 Bestimmung der Array-Obergrenze
    gp 3.3.6 Zusammenfassung
  gp 3.4 Operatoren
    gp 3.4.1 Arithmetische Operatoren
    gp 3.4.2 Relationale Operatoren
    gp 3.4.3 Logische Operatoren
    gp 3.4.4 Zuweisungsoperatoren
    gp 3.4.5 Verkettungsoperator
    gp 3.4.6 Operatorprioritäten
    gp 3.4.7 Bitweise Operationen
    gp 3.4.8 Zusammenfassung
  gp 3.5 Kontrollstrukturen
    gp 3.5.1 Die If-Anweisung
    gp 3.5.2 »Select-Case«-Anweisung
    gp 3.5.3 Einzeilige Entscheidungsanweisungen
    gp 3.5.4 Zusammenfassung
  gp 3.6 Programmschleifen
    gp 3.6.1 Die For-Next-Schleife
    gp 3.6.2 Do-Loop-Schleifen
    gp 3.6.3 Die While-/End While-Schleife
    gp 3.6.4 Zusammenfassung

Kapitel 3 Grundlagen der Sprachsyntax


Galileo Computing

3.1 Konsolenanwendungen  downtop

In den ersten beiden Kapiteln haben Sie das neue Konzept der .NET-Plattform kennen gelernt und einen ersten Einblick in die neue Entwicklungsumgebung des Visual Studios 2005 bekommen. Wenden wir uns nach dieser Einführung nun der Programmierung zu, die sich – losgelöst von allen Einflüssen, welche die Common Language Runtime (CLR) ausübt – grundsätzlich in zwei Kategorien einteilen lässt:

gp  in die fundamentale Sprachsyntax
gp  in die Objektorientierung

Ein tief gehendes Verständnis beider Ansätze ist Voraussetzung, um eine auf der .NET-Plattform basierende Anwendung zu entwickeln. Haben Sie keine Programmierkenntnisse, auf die aufgebaut werden kann, ist das gleichzeitige Erlernen beider Teilbereiche schwierig und hindernisreich – ganz abgesehen von den Handhabungsproblemen der komplexen Entwicklungsumgebung. Wir werden uns daher in diesem Kapitel zunächst der Syntax von Visual Basic 2005 ohne Berücksichtigung der Objektorientierung zuwenden – zumindest weitestgehend, denn ohne den einen oder anderen flüchtigen Blick in die .NET-Framework-Klassenbibliothek werden wir nicht ganz auskommen.

Um den Einstieg möglichst einfach zu halten, insbesondere für diejenigen Leser, die sich zum ersten Mal mit der Programmierung beschäftigen, drehen wir das Rad der EDV-Geschichte zurück und werden unsere Programmbeispiele nur als Konsolenanwendungen schreiben. Konsolenanwendungen werden im DOS-Fenster, häufig auch als Eingabeaufforderung bezeichnet, ausgeführt. Sie sind einerseits überschaubarer als Anwendungen mit visualisierter Benutzeroberfläche, andererseits kann man sich mit der Entwicklungsumgebung schrittweise vertraut machen, ohne gleichzeitig in den vielen Dialogfenstern und dem automatisch generierten Code sofort den Überblick zu verlieren.

Das Ziel dieses Kapitels ist es, Ihnen die fundamentale Sprachsyntax von VB 2005 näher zu bringen. Erst danach soll der objektorientierte Ansatz in den Kapiteln 4 bis 7 eingehend erläutert werden. Haben Sie in der Vergangenheit bereits mit den Vorgängerversionen von VB 2005 gearbeitet, sollten Sie dennoch dieses Kapitel genau studieren. Trotz der offensichtlichen Ähnlichkeiten hat sich auch in den grundlegenden Bereichen viel geändert – z.  B. die Variablendeklaration und die Datentypen, um nur zwei Punkte aus einer Reihe vieler weiterer zu erwähnen.


Galileo Computing

3.1.1 Der Projekttyp Konsolenanwendung  downtop

Zunächst stehen für uns also nur Konsolenanwendungen im Mittelpunkt des Interesses. Um eine solche zu entwickeln, wählen Sie nach dem Start der Entwicklungsumgebung von Visual Studio 2005 das Menü Neu N Projekt. Daraufhin öffnet sich das in Abbildung 3.1 dargestellte Dialogfenster Neues Projekt.

Abbildung
Hier klicken, um das Bild zu Vergrößern

Abbildung 3.1     Das Dialogfenster »Neues Projekt«

Im linken Teilfenster werden – abhängig davon, welche Optionen Sie bei der Installation des Visual Studios gewählt haben – in einer hierarchischen Struktur Projekte für die verschiedenen Sprachversionen angeboten. Da sich dieses Buch mit Visual Basic 2005 beschäftigt, wählen Sie für die Codebeispiele natürlich diese. Im rechten Teilfenster werden die Vorlagen angezeigt, die der gewählte Projekttyp anbietet.

Nach der Wahl des Projekttyps und der Vorlage müssen Sie noch den Speicherort und den Projektnamen angeben. Der Speicherort ist ein beliebiger Ordner, in dem durchaus auch mehrere Projekte verwaltet werden können. Visual Basic schlägt beim ersten Start einen Standardordner vor, Sie können ihn jedoch über die Schaltfläche Durchsuchen... durch einen anderen ersetzen. Unter Name wird die Projektbezeichnung eingetragen.


Galileo Computing

3.1.2 Die Vorlage »Konsolenanwendung«  toptop

Wenn Sie alle Einträge gemacht und die passende Auswahl getroffen haben, können Sie mit der Schaltfläche OK bestätigen. Danach wird ein Anwendungsrumpf entsprechend der gewählten Vorlage geöffnet und im Arbeitsbereich der IDE (Integrated Development Environment = Entwicklungsumgebung) ein Codefenster angezeigt, der Texteditor.

Ein Projekt vom Typ Konsolenanwendung hat nach dem Start sofort eine Quellcodedatei namens Module1.vb. Die Endung der Quellcodedateien ist grundsätzlich immer .vb.

Innerhalb dieser Quellcodedatei ist ein Modul vordefiniert. Das erste Modul einer Konsolenanwendung trägt standardmäßig den Namen Module1, der aber noch verändert werden darf. Innerhalb dieses Moduls wird die Programmlogik des Moduls innerhalb von Prozeduren codiert. Die wichtigste Prozedur einer Konsolenanwendung ist ebenfalls bereits vordefiniert: die Main-Prozedur. Wird eine Konsolenanwendung gestartet, ist diese Prozedur immer der Einstiegspunkt in die Laufzeit, d. h., sie wird also als Erstes ausgeführt.


Module Module1
Sub Main()
End Sub
End Module

Zwischen der einleitenden Prozedurdefinition – man spricht hierbei auch von einer Prozedursignatur, im obigen Beispiel Sub Main() – und dem Ende einer Prozedur mit End Sub befinden sich die Anweisungen, welche die Funktionalität der Prozedur beschreiben. Ein Modul darf nicht nur eine Prozedur enthalten – es können x-beliebig viele hinzugefügt werden, deren Signatur innerhalb des Moduls allerdings eindeutig sein muss. Sie dürfen demnach in einem Modul auch keine zweite Main-Prozedur definieren, das würde zu einem Konflikt führen.

In einer Quellcodedatei dürfen mehrere Module definiert werden, selbstverständlich namentlich eindeutig, ebenso können dem Projekt weitere Quellcodedateien hinzugefügt werden, die jeweils immer mit .vb enden.

 <<   zurück
  
  Zum Katalog
Zum Katalog: Visual Basic 2005
Visual Basic 2005
bestellen
 Ihre Meinung?
Wie hat Ihnen das <openbook> gefallen?
Ihre Meinung

 Buchtipps
Zum Katalog: Visual C# 2005






 Visual C# 2005


Zum Katalog: Fortgeschrittene Programmierung mit Visual C# 2005






 Fortgeschrittene
 Programmierung
 mit Visual C# 2005


Zum Katalog: Das Programmierhandbuch SQL Server 2005






 Das Programmier-
 handbuch
 SQL Server 2005


Zum Katalog: Einstieg in Visual Basic 2005






 Einstieg in
 Visual Basic 2005


Zum Katalog: Einstieg in Visual C# 2005






 Einstieg in
 Visual C# 2005


Zum Katalog: Konzepte und Lösungen für Microsoft-Netzwerke






 Konzepte und
 Lösungen für
 Microsoft-Netzwerke


 Shopping
Versandkostenfrei bestellen in Deutschland und Österreich
InfoInfo








Copyright © Galileo Press 2007
Für Ihren privaten Gebrauch dürfen Sie die Online-Version natürlich ausdrucken. Ansonsten unterliegt das <openbook> denselben Bestimmungen, wie die gebundene Ausgabe: Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten einschließlich der Vervielfältigung, Übersetzung, Mikroverfilmung sowie Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.


[Galileo Computing]

Galileo Press, Rheinwerkallee 4, 53227 Bonn, Tel.: 0228.42150.0, Fax 0228.42150.77, info@galileo-press.de